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www.bridgestone.de 2 /2011 AusgAbe DeutschlAnD Magazin Sicher durch den Winter Der neue Blizzak LM-80 gibt SUVs auf Schnee und Eis maximalen Halt Seite 04 Nürburgring: Die Bridgestone Testfahrer prüfen die Reifen am Limit Seite 14 IAA Pkw 2011: Bridgestone zeigt Reifeninnovationen Seite 10 MotoGP: Warum die Kommunikation an der Rennstrecke stimmen muss Seite 18
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INHALT News 04 Blizzak LM-80: Bridgestones neuer Winterreifen für SUVs, CUVs und 4x4-Fahrzeuge. Motorrad-Website: Neuer Bridgestone Internetauftritt für ZweiradFans rund um die richtigen Reifen. S001 RFT: Flaggschiff im UHPBereich jetzt auch als Run FlatReifen. Agritechnica 2011: Bridgestone auf der Leitmesse für Landtechnik. Markt und Business 10 IAA Pkw 2011 Zuverlässig, wirtschaftlich und innovativ: Unter diesen Schwerpunkten zeigt Bridgestone neue Produkte. Reifentest am Nürburgring Bevor ein Produkt in die Erstausrüstung geht, wird es bis an die Grenzen getestet. Und manchmal ein Stück darüber hinaus. 24 Wintersport-Engagement Bridgestone sponsert Rennen des Ski World Cup und ist Reifenlieferant des DSV. Motorsport 18 Maximale Abstimmung Im Grenzbereich der Fahrphysik zählt vor allem eine intensive Kommunikation zwischen Rennfahrer und Reifenausrüster. Seite 08 Seite 10 Seite 14 Service BRIDGESTONEMagazin 02 2/2011
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IMPRESSUM HERAUSGEBER Bridgestone Deutschland GmbH ADRESSE Bridgestone Deutschland GmbH Justus-von-Liebig-Straße 1 61352 Bad Homburg v.d.H. Tel: +49 (0)6172/408-01 Fax: +49 (0)6172/408-490 E-Mail: pressemail@bridgestone.eu www.bridgestone.de www.bridgestone-magazin.eu CHEFREDAKTION Wilfried Rulands (verantwortlich) Nora Schöne REDAKTION Thomas Huber Marijana Raboteg ART-DIREKTION Julia Schiffner FOTOGRAFIE Daimler AG, FIS, iStockphoto.com/technotr, Karsten Uhlmann, Volker Wiciok LEKTORAT Franz Mayer DRUCK Ottweiler Druckerei und Verlag GmbH Ottweiler www.od-online.de LITHOGRAPHIE data-graphis GmbH Wiesbaden-Nordenstadt www.data-graphis.de VERTRIEB Bridgestone DRUCKAUFLAGE 9.000 ERSCHEINUNGSWEISE halbjährlich Wenn Sie zukünftig unsere interessanten Informationen und Angebote nicht mehr erhalten möchten, können Sie bei uns der Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke widersprechen. Alle Rechte vorbehalten. Insbesondere dürfen Nachdruck, Aufnahme in OnlineDienste und Internet und Vervielfältigung auf Datenträger wie CD, DVD etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von Bridgestone erfolgen. Für die Zusendung unverlangter Manuskripte oder Bilder wird keine Gewähr übernommen. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier mit Druckfarben auf pflanzlicher Basis. Service BRIDGESTONEMagazin 03 2/2011
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Die neue Blizzak-Webseite bietet eine Menge Information rund um das Thema Winterreifen. BLIZZAK LM-80 BRIDGESTONES NEUER SUV-WINTERREIFEN Nachfolger des bekannten LM-25 4x4 ist der neue Blizzak LM-80 Winterreifen, der gleichermaßen für SUVs, CUVs und 4x4-Fahrzeuge geeignet ist und der auch bei winterlichen Verhältnissen ausgewogene Leistungen sowie ausgezeichnete Fahreigenschaften auf Schnee bietet. Der neue Blizzak LM-80 wurde speziell für die neueste Generation von SUVs und CUVs konzipiert und im Vergleich zum Vorgängermodell LM-25 4x4 noch einmal optimiert. Die Leistung auf Schnee wurde vor allem durch den Einsatz neuester Technologien bei der Entwicklung des Profils und der Lamellen verbessert. Um eine optimale Balance zwischen den verschiedenen Leistungsanforderungen von SUVs und CUVs unter europäischen Winterbedingungen herzustellen, standen folgende Ziele im Vordergrund: verbesserte Traktion auf losem und kompaktem Schnee, mehr Grip auf Eis, höhere Sicherheit bei Nässe, effizienterer Kraftstoffverbrauch sowie Umweltfreundlichkeit. Performance vom Herbst bis zum Frühjahr Um diese Balance zu erreichen, hat Bridgestone eine unidirektionale Lauffläche mit großen Transversalrillen entworfen, die eine starke Traktion auf Schnee sowie eine zuverlässige Ableitung von Schneematsch und Wasser gewährleistet. Durch den Einsatz modernster Lamellentechnologien - u.a. waschbrettförmige Lamellen, welche sich ineinander verzahnen und somit die Blocksteifigkeit erhöhen - wird ein maximaler Kanteneffekt auf Schnee und Eis sowie stabiles Handling bei allen Bedingungen erreicht. Dieser Kanteneffekt wird durch die Stabilitätsplattform noch weiter verstärkt, die dem Profil zusätzliche Steifigkeit verleiht, die Beschleunigung erhöht sowie das Bremsen und Kurvenfahren auf winterlichen und nassen Straßen verbessert. Geringerer Rollwiderstand Die Laufflächenmischung wurde für niedrige Temperaturen optimiert und mit einer zweiten Gummimischung unterhalb der Lauffläche kombiniert, welche die Hitzeentwicklung reduziert und dazu beiträgt, den Rollwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch zu senken. Bei der Konstruktion des LM-80 wurde die Karkassenform optimiert, um Gewicht und Rollwiderstand News BRIDGESTONEMagazin 04 2/2011
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Macht im Schnee eine gute Figur: Auf dem neuen LM-80 ist der Grip für den Winter gesichert. zu reduzieren. Bestimmte Größen verfügen außerdem über ein leichteres Gürtelpaket, wodurch Gesamtgewicht und Rollwiderstand des Reifens weiter verringert werden konnten und somit eine höhere Kraftstoffeffizienz möglich ist. An der Seitenwand ist das für den sportlichen Blizzak typische Motiv mit den "scharfen Zacken" zu finden. Der Reifen ist außerdem mit der M+S-Markierung und dem 3PM-Symbol ("3 Peak Mountain") versehen, um auf die ausgezeichneten Fahreigenschaften bei Schnee hinzuweisen. Der neue Blizzak LM-80 für SUVs und CUVs ist in Europa seit Juni 2011 für Felgen von 15 bis 20 Zoll der 70er- bis 40erSerie erhältlich. DER BLIZZAK LM-80 1 HOHES RILLENVOLUMEN FÜR PERFEKTEN HALT AUF LOCKEREM SCHNEE 2 BLOCK-PLATTFORM VERBESSERT DIE STEIFIGKEIT UND ERHÖHT DIE TRAKTION 3 AUSGEPRÄGTE QUERRILLEN LEITEN SCHNEEMATSCH UND WASSER AUS DEM LAUFFLÄCHENZENTRUM 4 STEIFE SCHULTERBLÖCKE FÜR KONTROLLIERTE KURVENFAHRT 5 MITTELRIPPE FÜR STABILITÄT BEI GERADEAUSFAHRTEN News BRIDGESTONEMagazin 05 2/2011
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NEWS Umfangreiches Informationsangebot Neuer Look für die Motorrad-Internetseite Seit Ende August ist die völlig neu gestaltete Bridgestone Motorrad-Website www.bridgestone-mc.de online. Hier stellen wir Endverbrauchern die neuesten Motorradreifen-Modelle vor, berichten über den Motorsport, und sie erfahren alles Wissenswerte über Bridgestone Technologien. Reifen ist nicht gleich Reifen. Ein Motorradreifen unterscheidet sich im Wesentlichen durch sein Profil und seine Gummimischung. Daher gibt es für jede Gelegenheit den passenden Spezialreifen. Unter der Rubrik "Reifentypen" finden Kunden den richtigen Reifen für den entsprechenden Einsatz - von Straßen- über Roller- bis hin zu Rennreifen. Neben einer detaillierten Produktbeschreibung des Profils steht Ihnen das jeweilige Gesamtprogramm als Download zur Verfügung. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich Produktvideos anzuschauen. In der Händlersuche können sich Endverbraucher einen Reifenhändler in ihrer Nähe heraussuchen. Zu der wichtigsten Technologie für Bridgestone Motorradreifen zählt die Dual Tread Compound Technologie (DTC), die erstmals 1987 vorgestellt wurde. Durch unterschiedliche Gummimischungen in der Mitte der Lauffläche und den Reifenflanken bietet DTC eine hohe Laufleistung bei hervorragender Kurvenhaftung. In den letzten Jahren wurden vielfach neue Technologien von Bridgestone entwickelt, die in den Reifen zum Einsatz kommen. Einen vollständigen Überblick über die Technologien erhalten Besucher der Internetseite unter der Rubrik "Technologien". Unter dem Menüpunkt "Reifenfreigaben" können sie sich die zugelassenen Bridgestone Reifenpaarungen für ihr Motorradmodell anzeigen lassen sowie die dazugehörigen Freigaben als PDF-Datei herunterladen. Alle zugelassenen Reifenpaarungen sind für registrierte Händler auch direkt online bestellbar. Schauen Sie einfach rein - wir sind gespannt, wie Ihnen die neue Seite gefällt, und freuen uns auf Ihr Feedback! Eine Adresse für alles: www.bridgestone-mc.de News BRIDGESTONEMagazin 06 2/2011
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Kombination aus Komfort, Sicherheit und Performance Der Potenza S001 jetzt auch als Run Flat-Reifen Absolute Top-Performance bot der Potenza S001 auch bisher schon. Nun gibt es ihn als Run Flat-Reifen für maximalen Fahrspaß und volle Sicherheit. Beim neuen Potenza S001 Run Flat-Reifen (RFT) werden die hervorragenden Fahrleistungen des Potenza S001 mit dem für die Run FlatTechnologie von Bridgestone typischen Plus an Sicherheit und Komfort zu einem hochmodernen Technologiepaket kombiniert. Technologie zur Wärmeregulierung Diese Komfort-Eigenschaften wurden durch die Entwicklung innovativer Technologien zur Wärmeregulierung ermöglicht, die beim Potenza S001 RFT zum Einsatz kommen. Hierdurch waren die Ingenieure von Bridgestone in der Lage, die vertikale Steifigkeit der Run Flat-Seitenwand zu reduzieren. In erster Linie ist hierfür ein ausgefeiltes NanoPro-TechTM Polymer verantwortlich, das die Langlebigkeit verbessert, indem die bei der Reifenrotation durch innere Reibung erzeugte Wärme verringert wird, insbesondere beim Fahren mit niedrigem Luftdruck oder in luftleerem Zustand. Als zweiter Vorzug kommt Bridgestones innovative Cooling-Fin-Technologie zum Tragen: Hierbei handelt es sich um eine einzigartige Lösung, bei der Verwirbelungen des Luftstroms, die durch kleine Wölbungen auf der Reifenoberfläche entstehen, dazu verwendet werden, die Seitenwand zu kühlen. Seit seiner Markteinführung im Jahr 2010 ist der Potenza S001 schnell zu Bridgestones Flaggschiff im Segment der UHP-Reifen geworden. Dank seines Designs lassen sich die weltweit stärksten Sportwagen mit erstaunlicher Präzision steuern und reagieren blitzschnell - bei gleichzeitig guter Kraftstoffeffizienz. Der neue S001 RFT kombiniert diesen sportlichen Charakter nun mit höchster Sicherheit und Komfort. Die ersten vier Größen der 40- bis 55-Serie sind seit August 2011 erhältlich. DER POTENZA S001 REDUZIERTE VERTIKALE STEIFIGKEIT DER SEITENWAND FÜR MEHR KOMFORT COOLING-FIN-TECHNOLOGIE ZUR KÜHLUNG DER SEITENWAND OPTIMIERTER KOMFORT News BRIDGESTONEMagazin 07 2/2011
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NEWS Für alle Böden: Unter der Marke Firestone zeigt Bridgestone Reifen vom Rasenmäher bis zum Riesentraktor. AGRITECHNICA 201 1 BRIDGESTONE PRÄSENTIERT AKTUELLE PRODUKTE DER LANDWIRTSCHAFTSTECHNIK Die weltweit größte Landtechnik-Ausstellung öffnet von 13. bis 19. November 2011 ihre Pforten für Endverbraucher und Fachpublikum auf dem Messegelände Hannover. Auf der Agritechnica 2009 waren auf über 320.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche mehr als 2.000 Aussteller vertreten. Die Agritechnica ist die weltweit bedeutendste Leistungsschau für Landwirtschaftstechnik. Bridgestone bietet hier Reifen der Marke Firestone für Geräte vom Traktor bis zum Rasenmäher, für weiche, sandige bis hin zu schweren oder steinigen Böden. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen High-Tech-Reifen für besonders starke und auch deutlich schnellere Traktoren sowie Spezialreifen für verschiedene Anforderungen entwickelt. Am Bridgestone Messestand in Halle 9, Stand-Nr. B38, können sich die Besucher über aktuelle Produkte und Dienstleistungen wie zum Beispiel das Agri Point-Händlernetzwerk informieren. Reifen für leistungsstarke Traktoren Ein Produkt-Highlight wird der Firestone Perfor- mer 70 sein, der landwirtschaftlichen Betrieben viele Vorteile bietet: Dank Doppelwinkelstollen-Technologie hat der Performer 70 mit 4 Prozent mehr Bodenkontakt eine exzellente Traktion. Neutrale Feldversuche unterschiedlicher Reifenmarken hinsichtlich des Traktionseffektes haben gezeigt, dass beim Einsatz des Performer 70 im Durchschnitt 3,1 Prozent Zeitersparnis erarbeitet werden: In 24 Stunden können mit dem neuen Firestone Profil bis zu 0,7 Hektar mehr Fläche bearbeitet werden. Der für bis zu 70 km/h zugelassene Ackerschlepper-Reifen weist sehr gute Selbstreinigungs-Eigenschaften auf und verursacht nur geringe Bodenverdichtung. Seine flache Laufflächenkontur führt zu besserer Druckverteilung auf der Straße und so zu gleichmäßigem Verschleiß und längerer Laufleistung. News BRIDGESTONEMagazin 08 2/2011
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Firestone Homepage in neuem Design Die Homepage der Marke Firestone www.firestone.eu wurde im Frühjahr 2011 komplett neu gestaltet. Dynamischer, strukturierter und mit neuen Menüpunkten präsentiert sich jetzt auch der Produktbereich Ackerschlepper. Hier bekommen Sie nicht nur einen Überblick über die aktuelle Produktpalette, sondern können mit dem neuen "Tyre Selector" zudem nach Reifengröße oder Fahrzeugmodell Ihren passenden Reifen aussuchen. Des Weiteren steht Ihnen auf der Internetseite der technische Ratgeber als Download zur Verfügung. Reifen-LuftdruckKalkulator als App Seit Mitte August 2011 ist die erste Reifen-Luftdruck-Kalkula- tor-App für Ackerschlepper für das iPhone von Apple ® verfügbar. Der korrekte Luftdruck der Reifen ist bei allen Fahrzeugen ein wichtiger Sicherheitsfaktor, der die Fahrzeugstabilität beeinflusst und zudem auch für einen effizienten Spritverbrauch entscheidend ist. Bisher mussten Fahrer von landwirtschaftlichen Maschinen je nach Beladung des Fahrzeugs und Reifengröße und -typ den korrekten Luftdruck im umfangreichen technischen Ratgeber nachlesen. Mit der kostenlosen "Firestone Tyre Pressure Calculator" App können sie nun ganz einfach direkt vor Ort die Daten ihrer Bereifung und das Ladungsgewicht in ihr Smartphone eingeben und erhalten sofort den korrekten Reifendruck für ihr Fahrzeug angezeigt. NEUE INTERNETSEITE UND FIRESTONE LUFTDRUCKKALKULATOR ALS iPHONE-APP www.firestone.de/agri News BRIDGESTONEMagazin 09 2/2011
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MARKT & BUSINESS BRIDGESTONE AUF DER IAA PKW IN FRANKFURT ZUVERLÄSSIG, WIRTSCHAFTLICH UND INNOVATIV Unter dem Motto "Zukunft serienmäßig" präsentiert sich die diesjährige Internationale AutomobilAusstellung vom 15. bis zum 25. September 2011 in Frankfurt. Zur 64. IAA werden rund 900 Aussteller aus 35 Ländern erwartet. Auf dem Bridgestone Stand geht es 2011 um drei Fokusthemen. Der 300 Quadratmeter große Bridgestone Messestand in Halle 8, Stand D 03, ist in drei separate Bereiche unterteilt, die die Produktschwerpunkte widerspiegeln: zuverlässig, innovativ und wirtschaftlich. Zuverlässig Oberste Priorität für Bridgestone hat die Sicherheit der Reifen und derjenigen, die sie verwenden. Auf der rechten Seite des Standes wird Bridgestones herausragende Position in puncto Zuverlässigkeit anhand der Run Flat-Technologie, eines umfangreichen Winterreifensortiments sowie anhand von Initiativen für Verkehrssicherheit eindrucksvoll belegt. Im Bereich Run Flat-Technologie präsentiert Bridgestone die aktuellsten Produkte - darunter der Ultra High Performance-Reifen Potenza S001 RFT, der die dynamische Leistung aus dem Motorsport mit zuverlässiger Sicherheit kombiniert. Markt und Business BRIDGESTONEMagazin 10 2/2011
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BRIDGESTONE UNTERSTÜTZT DIE ARBEIT DES WWF DEUTSCHLAND IAA 2011: Willkommen auf dem Bridgestone Stand in der Halle 8, D03. Mit dem aktuellen Ecopia-Programm zeigt Bridgestone, dass Umweltschutz viel mit den richtigen Reifen zu tun hat. Auf dem Markt für Winterreifen hat Bridgestone seine Position durch die Einführung neuer Produkte und den Ausbau des Sortiments an Premium-Reifen für alle möglichen winterlichen Wetterbedingungen in Europa neu definiert. Das Rückgrat des neuen Wintersortiments sind drei erst kürzlich eingeführte Produkte: die Lamellenreifen Blizzak LM-32 und Blizzak LM-80 für die wechselhaften mitteleuropäischen Winter und der Blizzak WS70 mit Multicell-Gummimischung für die extremen Winterverhältnisse Nordeuropas. Die Verbindung zwischen High Performance auf der Straße und auf der Skipiste bringt das Wintersport-Sponsoring zum Ausdruck, das Bridgestone jetzt auf europaweiter Ebene durchführt. Dieses Engagement ist ebenfalls Thema auf dem IAA-Messestand. Innovativ Im Bereich "innovativ" stellt Bridgestone seine Visionen für die Zukunft vor. Darunter der revolutionäre "Half Weight"Reifen - eine in Europa vollkommen neuartige Konzeptstudie. Er wird für Automobilhersteller entwickelt, die hinsichtlich Fahrzeuggewicht und Kraftstoffverbrauch strikte Zielvorgaben erfüllen möchten. Bei diesem Konzept wird das Reifengewicht verringert, und dadurch werden nicht nur Rohstoffe eingespart, sondern auch Rollwiderstand und Fahrzeuggewicht reduziert, was wiederum zu verbesserter Kraftstoffeffizienz führt. Als weitere Innovation wird die CAIS-Technologie gezeigt (Contact Area Information Sensing): Der "intelligente" Reifen beinhaltet von Bridgestone entwickelte Senso- ren, die in Echtzeit Daten des Reifens selbst sowie der Fahrbahnoberfläche erfassen und in Gefahrensituationen den Fahrer über das Bordsystem warnen. Die neuartige Technologie ermöglicht eine verbesserte Fahrzeugkontrolle und erhöht die Sicherheit der Fahrzeuginsassen. Wirtschaftlich Das Ecopia-Reifen-Sortiment - mit Fokus auf die Gummimischungs-Technologie, die hierfür entscheidend ist - wird im Bereich "wirtschaftlich" gezeigt. Der neue, umweltschonende Reifen Ecopia EP 150 wurde in diesem Jahr auf dem deutschen Markt eingeführt. Er erzielt nachweislich eine bis zu 3 Prozent höhere Kraftstoffeffizienz und reduziert auch den CO 2-Ausstoß entsprechend. Markt und Business BRIDGESTONEMagazin 11 2/2011
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Seine herausragende Position in puncto Zuverlässigkeit zeigt Bridgestone u.a. anhand der Run Flat-Technologie. SICHERHEIT Der Reifen nutzt die von Bridgestone entwickelte Nano Pro-Tech-Mischung, die den Rollwiderstand verringert. Ein zusammenhängender Profilblock und dünne Lamellen, die den Anpressdruck und damit die Bremsleistung bei Nässe verbessern, sorgen gleichzeitig für hervorragende Leistung bei Nässe. Bei Tests des ADAC und der Stiftung Warentest hat der Ecopia EP150 seine Qualität bereits unter Beweis gestellt. In beiden Prüfungen erhielt der Bridgestone Reifen die Bewertung "gut" - und damit die jeweils beste vergebene Note. Auch der Turanza ER300 Ecopia erhielt im Sommer 2010 von AUTO Bild die Bestnote "sehr empfehlenswert" - ein Beleg für die Vorzüge der Ecopia-Technologie. Unterstützung des WWF Passend zum Bereich "wirtschaftlich" unterstützt Bridgestone in Deutschland die Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF). Mit einer gemeinsamen Aktion leistet das Unternehmen zur Markteinführung des Ecopia EP150 einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Endverbraucher, die sich noch bis zum 31. Oktober 2011 für den Kauf des Reifens entscheiden, sind doppelt aktiv für die Umwelt. Mit diesem Reifen sparen Verbraucher nicht nur Kraftstoff ein und reduzieren die CO2Emissionen ihres Fahrzeugs, sondern sie können gleichzeitig auch den WWF unter- UMWELTSCHUTZ Markt und Business BRIDGESTONEMagazin 12 2/2011
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stützen und damit einen Beitrag für den Schutz der Umwelt leisten. Jeder Kunde, der einen Satz Ecopia EP150 bei einem teilnehmenden Händler kauft, erhält dazu eine kostenlose Jahresmitgliedschaft beim WWF. Alternativ dazu unterstützt Bridgestone den Verband auf Wunsch mit 20 Euro pro Reifensatz. Zudem erhalten alle Kunden einen original WWF-PandaPlüschbären. Weitere Informationen zur WWF-Aktion und zu weiteren Themen und Engagements in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Mobilität finden Sie auf der Internetseite www.eco-grip.de. Internetseite zum Ecopia EP 150 Weitere Informationen zur EcopiaReifenserie - auch zu umweltfreund- lichen Lkw-Reifen - finden Sie auf der Internetseite www.ecopia.eu. Verschiedene Produkt-Videos veranschaulichen die Vorzüge des EcopiaKonzeptes, in der Rubrik "EP 150 Produkt" finden User außerdem detaillierte Beschreibungen der Technologien mit diversen Abbildungen. Fahren mit zu geringem Reifendruck ist nicht nur gefährlich, sondern wirkt sich auch auf Verschleiß, Kraftstoffverbrauch und die Umwelt aus. Daher ist auf der Ecopia-Homepage auch eine Broschüre zur Reifensicherheit als Download verfügbar. Sie erläutert anschaulich den Einfluss von Profiltiefe, Reifendruck und Reifenschäden auf die Verkehrssicherheit. Kundeninformation: Aufklärung zum richtigen Umgang mit dem Produkt Reifen durch Broschüren und Webangebote. Dynamik Viele neue infos zum Thema ecopia unTer: www.ecopia.eu Markt und Business BridgestoneMagazin 13 2/2011
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MARKT UND BUSINESS REIFENTESTER AM NÜRBURGRING ANS LIMIT. UND EIN WENIG DARÜBER HINAUS. Reifen sind High-Tech-Produkte. Für das letzte Quäntchen Perfektion jedoch ist stets der Mensch verantwortlich. Menschen wie die Werks-Testfahrer bei Bridgestone. Sie ermitteln die subjektiven Eindrücke, die einen Reifen in der Endproduktion erst richtig rund machen. Wir haben einen bei seiner täglichen Arbeit begleitet. Es gibt Autofahrer. Es gibt schnelle Autofahrer. Und dann gibt es Martin Scheiff. Der 41-jährige Belgier braucht einen Voll-Integralhelm, wenn er seine Runden dreht. Denn Martin Scheiff fährt enge, holprige Kurven gern mit 160 km/h. Da kann schon mal das Heck ausbrechen. Was Martin Scheiff aber nicht dazu bewegt, vom Gas zu gehen. "Das ist Teil meiner Bewertung", sagt er lakonisch. Martin Scheiff ist Testfahrer bei Bridgestone, die mit ihrem Team gleich neben einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt sitzen, dem legendären Nürburgring in der Eifel. Wer sich auf die berüchtigten 20,8 Kilometer der Nordschleife wagt, muss sich auf eine andere Art des Fahrens gefasst machen. Hier gilt keine StVO, hier gilt nur V-Max, Tempo, Speed, Grenzgeschwindigkeit. Hier rasen die Erlkönige der Industrie vorbei, während der beliebten "Touristenfahrten" aber auch jede Menge ambitionierter Privatfahrer. "Ich glaube, ich habe hier schon 10.000 Runden hinter mir", sagt Scheiff. Es testet Reifen für die Erstausrüstung und für den Ersatzbedarf - am heutigen Tag steht ein nagelneuer Audi RS5 auf dem Programm, mit deutlich über 400 PS. Ein Arbeitsauftrag, der den Testfahrer unverkennbar in gute Laune versetzt. "Je mehr Power, desto schöner", erklärt er uns. Aber: "Sie wären überrascht, was man auch mit einem Kleinwagen alles machen kann. Denn die Anforderungen sind ja die glei- Markt und Business BRIDGESTONEMagazin 14 2/2011
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"Brünnchen", Nordschleife: Der Audi RS5 ist das richtige Gerät, um Reifen maximal zu fordern. Letzte Instruktionen vor der ersten Testrunde. chen." Wenn man Scheiff am "Brünnchen" oder der "Hohen Acht" in die Kurve rasen sieht, glaubt man ihm das auch ohne Beweis. Ein Alptraum für Reifen Heute geht es um zwei Sätze Bridgestone RE 050. Sie unterscheiden sich in einigen minimalen Details. In den "objektiven Tests", die Bridgestone mit aufwändigen Verfahren im konzerneigenen Testgelände in Aprilia bei Rom durchführt, waren sie bereits. Jetzt geht es um den letzten Schliff, den "subjektiven Test", den nur der Mensch durchführen kann. Martin Scheiff startet um 9.00 Uhr aus der Werkshalle des Bridgestone Gebäudes. Schon auf dem Weg zur Rennstrecke, kaum mehr als einen Steinwurf entfernt, beginnt er mit seiner Bewertung. Wie spricht der Reifen im kalten Zustand an? Welche Lenkkräfte müssen aufgebracht werden, wie verhält er sich bei langsa- mer Fahrt? Solche Eindrücke nimmt er auf, um sie dann später mit dem zweiten Satz zu vergleichen. Natürlich streng nach den gültigen Verkehrsregeln. Dann biegt er in die Zufahrt zur Strecke ein, grüßt mit einem Helmnicken die Kontrollposten und fädelt sich an rot-weißen Tonnen vorbei auf die Beschleunigungsspur ein. Was dann folgt, muss der Alptraum für jeden Reifen sein. Volle Beschleunigung, maximale Kurvengeschwindigkeit, unbarmherzige Bremsmanöver von Maximaltempo auf fast null, um sich durch enge Kurven am "Bergwerk" zu fädeln, mit Vollgas über die rot-weißen Seitenstreifen der Strecke, hart angebremst durch das "Caracciola-Karussell", eine stark überhöhte Steilkurve klassischer Prägung, wie man sie aus den Aufnahmen der "Silberpfeile" der 30er Jahre kennt. Bodenunebenheiten rütteln den Wagen gnadenlos durch. Eine 8 ist fantastisch Auf der langen Geraden der "Döttinger Höhe" macht er bei sehr hoher Geschwindigkeit ruckartige Rechts-LinksLenkmanöver, um die Seitenstabilität zu testen. Lenkwinkel, Spurwechselverhalten, Geradeauslauf, Linearität. All das sind Kriterien, die ein Testfahrer auf einer Strecke wie hier am Nürburgring ermittelt. Und dabei geht es immer darum, möglichst vergleichbare Werte im Kopf zu speichern, um sie dann später, am Rechner, in ein Bewertungsblatt einzutragen. Das erfolgt nach einem Punktesystem von 1 bis 10, wobei alles über 7 schon recht gute Werte sind, 8 ist fantastisch, und wenn irgendwo eine 5 steht, bedeutet das ein richtig großes Problem. Scheiff fährt zwei Runden mit dem ersten Satz, das dauert etwa 17 Minuten. 17 harte Minuten, die man dem Reifen ansieht, als er zum Wechseln in die Garage kommt. Die Profilfläche und die Markt und Business BRIDGESTONEMagazin 15 2/2011
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"UM FEINSTE UNTERSCHIEDE BEI HÖCHSTEM TEMPO ZU SPÜREN, BRAUCHT MAN VIEL ERFAHRUNG." MARTIN SCHEIFF Seitenwände zeigen deutliche Abriebspuren, denn die Testfahrer beanspruchen den Reifen bis an die äußerste Grenze. "Wir müssen bis ans Limit gehen, um zu sehen, wie sich der Reifen verhält. Und dann noch ein Stück weiter", sagt Martin Scheiff. "Wir müssen den Reifen in allen Fahrsituationen beurteilen, auch dann, wenn sich eine Gefahrensituation ergibt." So, wie der Reifen hier gefahren wird, würde er gerade mal 20 Runden durchstehen. Schleudern ist Nebensache Scheiff hat sich mit dem zweiten Satz wieder eingereiht ins Feld der Evaluators, wie die Testfahrer offiziell heißen. BMW, Porsche, Audi, Aston Martin, Jaguar, Mercedes - Fabrikate aller Art drehen ihre Testrunden. "Die Industrie hat die Strecke exklusiv gemietet, für rund 15 Wochen im Jahr", erklärt Bernd Kohlmeier, Manager Administration im Test-Center am Nürburgring. "Das Bridgestone Test-Center am Nürburgring ist ein wichtiger Baustein für den gesamten Testbetrieb und die damit verbundene Logistik innerhalb Europas. Bridgestone testet seit über 20 Jahren auf der Nordschleife und ist als Initiator und Gründungsmitglied aus dem IndustriePool am Nürburgring nicht mehr wegzudenken." Die Nordschleife durch die legendäre "Grüne Hölle" gilt als besonders gute Teststrecke, weil sie sehr viele unterschiedliche Anforderungen an die Reifen stellt. Die Linearität und die Rückmeldung ans Lenkrad sind beim zweiten Satz besser, berichtet Scheiff. In der zweiten Runde geht es noch mal ans Eingemachte. Scheiff lässt den Wagen quer durch die Kurve am Schwalbenschwanz driften. "Dass der Wagen am Limit ist, darf für mich nur Nebensache sein", sagt der Ex-Motorradrennfahrer, "denn auch in dieser Situation muss ich mich ja auf die Bewertung des Reifens konzentrieren." An jeder Ecke des Kurses ermittelt er so andere Werte - die Ergebnisse gehen dann an die Entwicklungsingenieure, die so Mischungen, Profile und andere Spezifikationen des Reifens noch weiter verbessern. Um solche Bewertungen so exakt wie möglich vornehmen zu können, müssen die Testfahrer lange ausgebildet werden. Das erfolgt durch erfahrene Evaluators, denn einen "Lehrberuf Testfahrer" gibt es nicht. Solche Learners tragen, ganz wie im regulären Straßenverkehr, ein dickes "L" hinten auf dem Fahrzeug. Bis sie sich exakt genug auf die Bewertung der vielen Faktoren fokussieren können, vergehen einige Jahre. Viele fahren in dieser Zeit auch im sogenannten Dauerlauf, in dem die Reifen über weite Distanzen auf ihre Haltbarkeit hin getestet werden. Fertig zum Start: Der RE 050 Reifen ist montiert. Markt und Business BRIDGESTONEMagazin 16 2/2011
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Stationen einer Rennkarriere: VW Fun Cup 2010, Indoor-Kart-WM, SuperbikeRennen in Spa. MARTIN SCHEIFF - TESTFAHRER UND MOTORSPORTLER Wenn Martin Scheiff vor seinem Testwagen steht, sieht man ihm die Entschlossenheit an. Motorisiert zu fahren, und zwar so schnell wie möglich, hat ihn schon als Kind fasziniert. Geboren im belgischen Eupen, nahe der Grenze und unweit von Aachen, begann er seine Motorsportkarriere auf dem Motorrad. Ab 1991 fuhr er seine ersten Rennen im belgischen Honda CBR600 Cup. 1993 wurde er in dieser Klasse belgischer Vizemeister, wechselte dann in die 24-Std.-Langstrecken-Weltmeisterschaft und fuhr in der Superbike-Klasse in Spa, Le Mans und Francorchamps. 2000 gab er das Motorradrennfahren auf und stieg um auf vier Räder. Dort fuhr er im 24-Std.-Rennen mit einem Mercedes Evo auf dem Nürburgring und bis heute regelmäßig im VW Fun Cup. "Allerdings nur noch zum Vergnügen", wie er sagt. Die Fahrzeuge im VW Fun Cup erinnern äußerlich an den VW Käfer, allerdings sitzt der Fahrer in der Mitte und fährt in einem riesigen Pulk, 24 Stunden lang. "Da ist Betrieb wie morgens um 8.00 Uhr auf der Autobahn, klar, dass da die Fetzen fliegen. 3 bis 4 Stunden SafetyCar-Phase innerhalb der 24 Stunden sind da ganz normal", sagt Scheiff. In diesem Jahr startete er zusammen mit dem französischen Ex-Formel 1-Profi René Arnoux. Martin Scheiff, Testfahrer, vor seinem Arbeitsgerät, einem Audi RS5. Das halbe Jahr unterwegs Bridgestone beschäftigt am Standort Nürburgring fünf Testfahrer, jeder auf einer speziellen Automarke unterwegs, denn auch dies fördert die Gleichmäßigkeit der Bewertung. In der Gegend ist das Unternehmen sehr gut angesehen, denn Bridgestone war eine der ersten Firmen der Industrie, die sich klar zum Nürburgring bekannte. Bereits seit den 80er-Jahren ist Bridgestone in der Gegend, mit dem repräsentativen Neubau direkt am Ring allerdings erst seit 2006. Allerdings wird keineswegs nur am Ring getestet. "Die Reifenhersteller sind immer auch da, wo der Kunde es will", sagt Kohlmeier. Das kann in Rom sein, in Aschheim bei München, in Papenburg oder im spanischen Idiada. "Mit 300 km/h über das Oval in Spanien und dann zum Spaß mal voll in die Keramikbremsen", so beschreibt Scheiff die besonderen Momente seines Berufs. Mit einem Audi R8, einem Aston Martin oder einem Porsche Turbo über die Rennstrecken zu donnern, entschädigt auch ein wenig für die vielen Reisen, die man als Testfahrer in Kauf nehmen muss. Da kommen schon mal 25 Wochen im Jahr zusammen. Routinearbeit sieht anders aus. "Wer Testfahrer wird, braucht schon enorm viel Benzin im Blut", sagt Scheiff. Viele sind vorher im Motorsport aktiv, aber es gibt auch Bäcker und Kfz-Mechaniker, die diesen Karriereweg einschlagen. Der Testtag nähert sich seinem Ende, letzte Werte wie Komfort und Geräusch- entwicklung werden nun wieder auf der öffentlichen Straße beurteilt. Zurück am Bridgestone Gelände, trägt Scheiff die Werte im Computer in das Bewertungsblatt ein, ergänzt um eine kurze persönliche Anmerkung. Dann wird der bessere Satz Erstausrüstungsreifen samt Fahrzeug an den Vertreter von Audi Quattro übergeben, der sich nach den Angaben Scheiffs nun noch ein eigenes Bild machen möchte. Ziel ist es natürlich, alle Vorgaben der Autobauer maximal zu erfüllen, um für die Erstausrüstung mit in Betracht gezogen zu werden. Martin Scheiffs Fahrmanöver auf dem Ring tragen hier einen wichtigen Teil bei. Markt und Business BRIDGESTONEMagazin 17 2/2011
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MAXIMALE WERTUNG WARUM MAN ÜBER REIFEN IN DER MOTO GP SEHR VIEL REDEN MUSS EINE DER WICHTIGSTEN ZUTATEN FÜR MOTORSPORTREIFEN SIND - WORTE. DENN ZWISCHEN FAHRER, TEAMS, INGENIEUREN UND HERSTELLERN FLIESST EIN PERMANENTER STROM AN INFORMATION. NUR DURCH BESTE ABSTIMMUNG SIND DIE SCHNELLSTEN RUNDEN MÖGLICH. WIR SIND DIESEM STROM GEFOLGT: BIS ZUM ENDVERBRAUCHER. Wenn die ersten Trainingsrunden vor einem Grand Prix vorüber sind, herrscht bei den Rennfahrern dringender Gesprächsbedarf. Wer, wie hier beim Großen Preis von Deutschland am Sachsenring, mit dem Ziel des Weltmeistertitels in die Kurven geht, der fährt immer voll am Limit. Und dazu braucht er die besten Reifen der Welt. Kein Wunder, dass Thomas Scholz und sein Team vor den Monitoren im Bridgestone Head-Office-Truck unter Hochspannnung stehen. Schließlich sind sie als Team von Bridgestone Mo- torsport für die Reifen zuständig. "Da werden bestimmt eine Menge neue Infos kommen", sagt Scholz, Chefkoordinator, und wendet sich an sein Team in der Fitting Area. Dort machen sich nun alle bereit, um die Eindrücke der Fahrer, die von den Technikern übermittelt werden, in Empfang zu nehmen und die passenden Reifen neu auf die Felgen zu ziehen. Der schmale Grat Hirohide Hamashima lässt sich kurz darauf von den Fahrern bestätigen, was er zuvor schon vermutet hatte. Der Direktor der Bridgestone Motorsport Reifenentwicklung erläutert: "Am Sachsenring kommen ein paar spannende Elemente zusammen: Es gibt eine extrem schnelle Rechtskurve am Scheitel einer Kuppe. Zuvor fahren die Piloten ab dem Start aber ausschließlich Linkskurven, so dass die rechte Reifenseite deutlich kühler ist als die linke." Diese Faktorenkombination - mehr als 200 km/h, eine kühle Reifenseite und die kurzfristige Entlastung des Vorderrads durch die Kuppe - kann bei Fahrern, die voll am Limit sind, den Unterschied Motorsport BRIDGESTONEMagazin 18 2/2011
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Felgenparade: In der Bridgestone Fitting Area werden vor dem Rennwochenende sämtliche Reifen montiert. Team San Carlo Honda Gresini: Die Maschinen von Hiroshi Aoyama warten auf ihren Einsatz.
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TRANSFER IN BEIDE RICHTUNGEN: WIE DER STRASSENFAHRER VOM MOTORSPORT PROFITIERT Bei jedem Engagement im Motorsport durch einen Hersteller wie Bridgestone wird immer wieder die Frage gestellt, welchen konkreten Nutzen der normale Reifenkäufer davon hat. "Beim Thema Motorrad ist das einfach zu sagen", erläutert Thomas Scholz von Bridgestone Motorsport. "Die Reifen, die wir auf der Rennstrecke nutzen, inspirieren oft ganz konkret die Entwicklung von Straßenreifen, wie man in unserem Fall beispielsweise am Battlax BT 016 Pro sehen kann, einem Hypersportreifen, der dem Rennmodell sehr nahe kommt." "Die Verbindung geht aber noch tiefer", ergänzt Hirohide Hamashima von der Motorsport Reifenentwicklung. "Im Rennsport verwenden wir extrem innovative Materialien, die dann später oft in die Serienproduktion übernommen werden, wenn sie ausgereift sind und Vorteile für den Masseneinsatz bringen." Interessant ist aber vor allem, dass auch der Rennsport von der Straßenproduktion profitiert: Bridgestone hat einen regelmäßigen Austausch von Information organisiert, denn in puncto Produktions- und Fertigungsmethoden setzt oft die Massenfertigung neue Standards, die dann auch im Motorsport zum Einsatz kommen. "Ganz besonders wichtig war auch der Beitrag der Formel 1 in einem Bereich, den man auf den ersten Blick gar nicht erwartet", sagt Hamashima. Sehr viel Energie wurde darauf verwendet, das Reifenparadox zu überwinden, dass mehr Grip, also weichere Reifen, einen niedrigen Rollwiderstand, also härtere Reifen ausschließen. Durch Materialinnovationen konnte dies in der Formel 1 einander signifikant angenähert werden. "Dies hat die Entwicklung unserer Ecopia-Reihe maßgeblich beeinflusst", erklärt Hamashima. "Hier trifft Sicherheit, also Grip, auf Sparsamkeit durch niedrigen Rollwiderstand. Letzlich ein Produkt des Motorsport-Engagements." Hirohide Hamashima, Direktor Reifenentwicklung Bridgestone Motorsport. machen zwischen ausreichendem Grip für maximale Geschwindigkeit oder Abflug. Vor allem, wenn der Morgen, wie an diesem Freitag, viel kühler ist als erwartet. Wenn die Fahrer in die Garage zurückkommen, wartet dort ihr Bridgestone Techniker auf sie. Er ermittelt die Reifentemperatur und prüft den Zustand, vor allem aber spricht er mit dem Fahrer über seine Eindrücke und hält sie in seinen Unterlagen fest. Denn auch wenn es um Maschinen und Motoren geht - die wichtigste Komponente für den Erfolg eines Rennteams und seines Fahrers ist letztlich die Kommunikation. Um die richtigen Reifen bereitstellen zu können, braucht das Bridgestone Team so viel Input durch die Fahrer wie möglich. Wie schnell erwärmt sich der Reifen? Verhält sich die Mischung wie erwartet oder will der Fahrer auf eine härtere, respektive weichere wechseln? Mehr Grip oder lieber mehr Haltbarkeit? All diese Infos kann nur der Fahrer geben. Er schildert dem Techniker seine individuellen Eindrücke, die dieser dann in vergleichbare Bewertungen Motorsport BRIDGESTONEMagazin 20 2/2011
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Am Sachsenring hatte der Spanier Dani Pedrosa am Ende die Nase vorn. Es reichte sogar für einen neuen Rundenrekord. Rennergebnisse sind auch ein Kommunikationsprodukt: Die Bridgestone Techniker nehmen Daten auf, werten aus, markieren die weiche Reifenvariante. übersetzen muss. Im Motorradrennsport ist die Wahl des richtigen Reifens enorm wichtig, denn während des Rennens kann nicht gewechselt werden wie etwa in der Formel 1. Boxenstopps sind nicht vorgesehen. "Man könnte meinen, mit der Einheitsreifen-Regelung, die wir seit 2009 haben, gäbe es nichts mehr zu reden", sagt Scholz. "Immerhin hatten wir damals 660 verschiedene Reifen auf der Lagerliste und heute gerade mal noch 20, aber das ist überhaupt nicht der Fall. Die Kommunikation ist mindestens so intensiv wie damals." Spezialisten der Auswertung "Wir sammeln Unmengen an Daten", sagt Tom Tremayne, Pressereferent Bridgestone Motorsport. "Sie stammen aus drei Quellen: Der Techniker misst die Reifendaten selbst vor Ort, als zweites erhalten wir die Auswertungsdaten der Rennmaschinen und die dritte Komponente sind die mündlichen Feedbacks der Fahrer." All das wird in einem Datensatz zusammengeführt, sodass man für jede Maschine in jeder Kurve eine ganze Reihe an Betrachtungskomponenten erhält. Die Techniker schlagen "ihren" Fahrern dann die entsprechenden Reifen vor, denn für jedes Rennen kann zwischen je zwei Mischungen für vorne und hinten gewählt werden, was vier unterschiedliche Kombinationen ermöglicht. Dazu kommen noch Regenreifen. Manche Maschinen, wie die Hondas, heizen die Reifen generell schneller auf als andere und brauchen daher eher härtere Mischungen als etwa die Ducatis. Vor allem aber hat jeder Fahrer einen anderen Fahrstil. "Am Sachsenring mit seinem hügeligen Kurs sind die Bedingungen recht kompliziert, daher wird hier sehr viel über die besten Möglichkeiten mit unseren Technikern diskutiert", sagt Tremayne. Zweigleisig fahren "Das ist aber nur die eine Seite", kommentiert Hamashima. Die Motorsport BRIDGESTONEMagazin 21 2/2011
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Thomas Scholz, Chefkoordinator Bridgestone Motorsport. Techniker nehmen die Datensätze nämlich nach jedem Rennen mit zurück nach Japan, wo die MotoGP Reifen hergestellt werden. Um für künftige Rennen immer weitere Verbesserungen umsetzen zu können, gehen die Daten an spezielle Auswertungsingenieure: ein Spezialist für Mischungen, einer für Reifenkonstruktion und einer für Fahrwerksdaten analysieren die Datenmengen und machen Verbesserungsvorschläge, die dann an die Reifendesigner gehen, um neue Mischungen, Profile oder Konstruktionsdetails umzusetzen. "Wir entwickeln dabei zweigleisig", sagt Hamashima. "Schnelle Veränderungen brauchen drei Monate und kommen innerhalb einer Saison zum Tragen. Größere Schritte dauern bis zu zwölf Monate." Darüber wird sehr frühzeitig mit den Rennteams gesprochen, denn die bauen in der Folge ihre Maschinen abgestimmt auf die neuen Reifencharakteristika. "Es geht immer darum, den maximalen Grip mit einer niedrigen Verschleißrate zusammenzubringen. Durch die immer engere Abstimmung und die gute Datenlage können wir den Fahrern immer weichere Reifen anbieten, die aber trotzdem die 120 Kilometer eines Grand Prix bei bis zu 120 Grad Celsius am Hinterrad halten", sagt Scholz. Dazu werden Daten der letzten drei Jahre herangezogen. Auch Handarbeit ist dabei Nach dem ersten Training haben nun alle Beteiligten fieberhaft an der richtigen Wahl der Reifen getüftelt. Für das Rennen wählen die einen die etwas härtere, die anderen die weichere Mischung. Auf die jeweils weichere Variante malt einer der Bridgestone Monteure mit der Hand Enge Partie: Dovizioso vor Spies und Simoncelli. Der Kampf um die Plätze war hart und wechselhaft. Motorsport BRIDGESTONEMagazin 22 2/2011
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Jeder Reifen ist über seinen Barcode exakt zugeordnet. Im Verlauf des Rennens werden dazu noch jede Menge Daten ermittelt. Ducati-Pilot Valentino Rossi spricht mit seinem Bridgestone Techniker über die optimale Reifenauswahl. einen weißen Streifen, was den Zuschauern anzeigt, welchen Reifentyp der Fahrer aktuell benutzt. "Wir machen das mit einem speziellen Stift aus Japan", lacht Scholz. "Da muss man eine ruhige Hand beweisen, dass es kein Ei wird." Bei allen aber zeigt sich, das Hamashimas Prognose eintrifft, dass die Reifen die komplette Distanz halten werden. Am Tag des Rennens ist es deutlich wärmer und es bleibt trocken. Die Rundenzeiten sind über die komplette Distanz hin sehr schnell, mit neuem Rundenrekord durch Dani Pedrosa in der 9. und dann noch mal spät in der 20. Runde. Die 800-ccm-Maschinen rasen mit kompromisslosem Tempo durch die vielen Linkskurven am Sachsenring, mit vielen Positionswechseln und Überholmanövern - ein spannendes Rennen. Ab zum nächsten Rennen Am Ende siegt Pedrosa, wie schon im Jahr zuvor, zweiter wird der amtierende Weltmeister Lorenzo, dritter Casey Stoner, der Führende in der Gesamtwertung. Nach Ende des Rennens kommen die Felgen in die Fitting Area. Die Reifen werden abmontiert und in den Trailer geräumt. 650 Reifen haben hier Platz. Bis zum Abend, etwa um 20.30 Uhr, sind alle verstaut, säuberlich nach Fahrern geordnet. "Was nicht gefahren wurde, nehmen wir mit zum nächsten Rennen, wo diese Mischung passt. Wir fahren nicht überall das Gleiche. Beispielsweise gibt es immer noch drei Kurse, auf denen wir keine asymmetrischen Hinterreifen benutzen. Unsere Reifen sind aber extreme Hochtechnologie-Produkte, deswegen verwenden wir sie weiter", sagt Scholz. Das zeigt sich beispielsweise in der Konstruktion: Die Slicks haben keinen Stoß mehr, die Laufrichtung spielt bei den Reifen also keine Rolle. Die asymmetrischen Reifen für das Hinterrad haben an den beiden Seitenwänden zudem unterschiedlich harte Mischungen, um das Kurvenprofil des jeweiligen Kurses maximal nutzen zu können. "Für die Straße wäre das ziemlich untauglich", scherzt Hamashima. Für das kurz darauf folgende Rennen in Laguna Seca kommen die zurückgebrachten Unbenutzten in diesem Fall allerdings nicht in Frage, denn so schnell würden die Reifen Kalifornien kaum erreichen: Üblicherweise sind sie im Container auf dem Seeweg unterwegs, zusammen mit einem separaten Set an Montage-Equipment. Das Team allerdings muss schon drei Tage später wieder los - denn die Fahrer brauchen ihre bewährten Gesprächspartner vor Ort. Motorsport BRIDGESTONEMagazin 23 2/2011
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MARkT und BuSineSS Reifen und SkiSponSoRing HigH-Performance auf Piste und strasse Bridgestone verfügt über eine breite Palette an Premium-Winterreifen für alle europäischen Witterungsbedingungen - von wechselhaften, milderen Wintern bis hin zu strengen Wintern, wie sie im hohen Norden vorkommen. Passend dazu engagiert sich Bridgestone umfangreich im Wintersport und bringt dadurch die Verbindung zwischen Hochleistung auf der Piste und auf der Straße zum Ausdruck. Bereits seit 2008 ist Bridgestone deutschland offizieller Reifenlieferant des dSV (deutscher Skiverband). die kooperation umfasst die Mannschaftsfahrzeuge aller sechs Abteilungen des dSV: Alpin-Skiläufer, Skispringer, nordische kombinierer, Langläufer und Biathleten sowie die Auswahl im Ski-Cross. Auf den fahrzeugen ist Bridgestone mit einem Marken-Branding vertreten. das engagement im Wintersport wurde nun auch auf die europäische ebene ausgeweitet: Bridgestone europe hat für die Saison 2011/2012 einen Sponsorenvertrag für die meisten Rennen des "Audi fiS Alpine Ski World Cup" unterzeichnet. demnach ist Bridgestone einer der Hauptpartner bei den 34 SkiWeltcup-Rennen in acht europäischen Ländern - Österreich, finnland, frankreich, deutschland, italien, Slowenien, Schweden und Schweiz. Markante Werbeflächen das neue Sponsoring-paket umfasst Branding auf Starthütten, Torflaggen und Tanktops der Athleten. diese Werbung soll mit Maßnahmen entlang der piste, einladungen von geschäftskunden und Marketingaktionen unterstützt und optimiert werden. dabei bringt Bridgestone die Verbindung zwischen dem Hochleistungs-Wintersport und der großen Auswahl an premium-Winterreifen (vor allem der BlizzakReifenserie) zum Ausdruck. der Wintersport hat in europa sehr viele Anhänger, und insbesondere der Ski-Weltcup wird europaweit vom fernsehen übertragen. Integrierte Winterreifenstrategie der Sponsorenvertrag ist Teil eines integrierten europaweiten produkt- und Marketingprogramms, welches das wachsende Winterreifengeschäft von Bridgestone noch stärker vorantreiben soll. durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Automobilherstellern kann Bridgestone Winterreifen mit modernster Technik anbieten. die Tests werden auf der neuen Winter-Teststrecke von Bridgestone in Vidsel, nordschweden, sowie in Hokkaido (Japan) ausgeführt. "der Weltcup ist eine perfekte plattform, um für die Leistung der premium-Winterreifen von Bridgestone in europa zu werben", meint Takashi Tomioka, Senior Vice president Sales & Marketing, Bridgestone europe. "dieser dynamische Sport orientiert sich an denselben Leistungswerten wie unsere produkte: kontrolle, Balance und Ausgewogenheit, Sicherheit und grip." Grip zählt nicht nur auf der Straße, auch im Skirennsport macht der Kantengriff den Unterschied. NEUE BLIZZAK-WEBSEITE ZEIGT WINTERSPORT-ENGAGEmENT UND HIGH-PERFORmANCE-REIFEN das engagement im Wintersport und die Verbindung zu den High-performance-Reifen der Blizzak-Serie ist auch Thema auf der neuen internetseite www.blizzak.eu - hier gibt es unter anderem ein Video zu sehen, das doppelte performance auf Schnee zeigt: ein VW Touareg, der mit den neuen 4x4-Winterreifen Blizzak LM-80 auf schneebedeckter Straße sichere Leistung und kontrolle zeigt, und ein Skifahrer, der seine sportliche performance auf der piste demonstriert. Markt und Business BridgestoneMagazin 24 2/2011
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ALWAYS GOOD TOGETHER Erleben Sie auch im Winter pure Freude am Fahren - ohne Kompromisse bei Sicherheit, Komfort oder Ökonomie. Die neuen Firestone Winterhawk 2 Evo und Winterhawk 2V Evo bilden die nächste Stufe an ausgewogener und kontrollierter Winterperformance. WINTERHAWK 2 EVO WINTERHAWK 2V EVO Testergebnisse für den Winterhawk 2 EVO WWW.FIRESTONE.EU
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TESTERGEBNISSE FÜR DEN BLIZZAK LM-30 PRÄZISE REAKTION Bridgestone Deutschland GmbH Ihren nächstgelegen autorisierten Bridgestone Reifenhändler finden Sie auf unserer Internetseite. www.bridgestone.de